Singer Berg (Prahlhans)

Ausblick vom Singer Berg

Zwischen Singen und Dörnfeld liegt der Singer Berg, auch Prahlhans genannt. Der Aufstieg lohnt sich, denn die Aussicht ist grandios.

Auf dem Gipfel findet man eine große Lichtung mit Picknickplatz und offener Schutzhütte. Nahe einer Sitzbank gibt es eine (sicherlich inoffizielle) Feuerstelle. Das Gelände ist flach und eignet sich zum Lagern.

Die nächste Ortschaft ins ungefähr 2 Kilometer entfernt. Im Ort Singen gibt es eine kleine Brauerei mit Biergarten. 

Tipp:
Singer Berg und Brauerei liegen auf dem landschaftlich schönen Lutherweg. Es bietet sich an, am Vormittag in Arnstadt zu starten, auf dem Singer Berg zu übernachten und den nächsten Tag mit einem Guten Morgen-Pils in der Brauerei in Singen zu beginnen (Öffnet 10 Uhr/Montag Ruhetag). Der weitere Weg könnte dann nach Paulinzella führen. Dort gibt es eine bedeutende Klosterruine und ein wunderschönes Jagdschloss. Vom Bahnhof fahren Züge Richtung Erfurt und Saalfeld.

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Hubertushütte

Hubertushütte bei Cursdorf

Auf eine Lichtung im Wald, drei Kilometer von Cursdorf entfernt, steht die (verschlossene) Hubertushütte.

Die Lichtung  wäre  groß genug für ein ganzes Zeltlager. Die Wiese ist aber leicht abschüssig. An der Hütte selbst befindet sich eine Art Außenkamin mit Grill.

Vorbildliche Wandere lassen sich die Nutzung vom Pächter der Hütte genehmigen. Einen Kontakt herzustellen ist aber nicht ganz einfach. Anfragen an die Touristinfo Cursdorf werden an den Jagdpächter weitergeleitet.

In der Nähe der Hütte verläuft der Panoramaweg Schwarzatal. Etwa 500 Meter weiter befindet sich die (halboffene) Schutzhütte an der Wolfsfanggrube.

Halskappe

Halskappe bei Schmerfeld

Zwischen Plaue und Ilmenau erstrecken sich das 35 Quadratkilometer große Gebiet der Reinsberge. Die Gegend ist voller schöner Aussichtspunkte.

Einen besonderseindrucksvollen Ausblick findet man an der Halskappe in der Nähe von Schmerfeld. Von hier überblickt man das komplette Wipfratal mit seinen Dörfern.

In etwa 700 Metern Entfernung gibt es eine Schutzhütte mit Feuerstelle. Dort gibt es ab keinen Ausblick auf die Umgebung. 

In etwa zwei Kilometer Entfernung können durstige Wanderer ihre Wasservorräte an der Quelle „Bettelborn“ auffüllen.

Tipp:
Wer direkt an der Halskappe lagert, sollte morgens nicht zu lange schlafen. Der Ort ist bei Spaziergängern und Wanderern beliebt.

Wurzelberghütte

Wurzelberghütte im Winter

Mitten im Wald, ein wenig versteckt und liegt die Wurzelberghütte inmitten einer wild-romantischen Lichtung.

Man erreicht den Ort von Goldisthal, Katzhütte oder Scheibe Alsbach, jeweils über mehrstündige Wanderungen.

Die Tür der Hütte ist für jedermann geöffnet, auch im Winter. Von innen lässt sie sich verriegeln. Die Ausstattung ist spartanisch. Es gibt einen Tisch und Sitzgelegenheiten.

Über eine Leiter kommt man auf eine Zwischendecke aus OSB-Platten. Hier finden etwa sechs Personen ausreichend Platz zum schlafen. Vor der Hütte befindet sich eine Feuerstelle. Drinnen kann man sich in ein Gästebuch eintragen.

Es gibt weder Strom noch Wasser. Es befindet sich keine Ofen in der Hütte.

Die Hütte liegt auf der dritten Etappe der Wanderroute „Panoramaweg Schwarzatal„.

 

Talsperre Oberes Schwarzatal

Stausee Goldisthal Winter Unterbecken

Die Talsperre oberes Schwarzatal hat einen großen Vorteil für „Wildcamper“. Mit dem Auto ist sie regulär nicht zu erreichen. Nur eine Forststraße kreuzt das Gelände. Da die aber über eine ICE-Trasse führt ist sie für Normalbürger nicht benutzbar. Darum ist es hier spätestens mit Einbruch der Dunkelheit ziemlich einsam.

Ein feiner Rastplatz liegt direkt am Wanderweg. Von hier aus hat man einen Ausblick auf den See. Der Rastplatz ist absolut eben und eignet sich zum Ausrollen einer Isomatte. 

Außerdem gibt es einen Tisch aus Baumstämmen und eine (inoffizielle) Feuerstelle. 

Etwa hundert Meter weiter liegt die „Vogelinsel“. Bei niedrigem Wasserstand ist sie zu Fuß zu erreichen. Auf der Landzunge, die zur Insel führt befindet sich ein weiterer Platz der sich zum Biwakieren eignet. Dort lagert man zwar ungeschützt, doch die Aussicht ist noch besser.

Der nächstgelegene Ort Goldisthal ist ca. fünf Kilometer entfernt.  Man erreicht ihn über den Panoramaweg Schwarzatal.

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